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Tutorial: Dampfen mit Photoshop

Steaming tea in white tea cupAsche über mein Haupt – ihr glaubt mir bestimmt nicht, dass ich seit MONATEN! ein Tutorial für Photoshop-Dampf auf der Festplatte herumfliegen habe, oder? Typisch. Ich hole es eben kurzerhand jetzt nach. Ich finde ohnehin, dass es jetzt viel besser passt als im Mai, schließlich wird es langsam kühler und ungemütlicher, da kommt man schon eher in Versuchung, etwas Wärmendes zu fotografieren. Echter Dampf ist nicht ganz einfach festzuhalten, wenn man nicht viel Übung im Umgang mit Studiolicht hat. Man braucht Gegenlicht, dunkle Hintergründe, man muss schnell sein und im Grunde braucht man mindestens zwei Studiolampen oder besser -blitze und so weiter. Wer diese Ausstattung nicht hat und nicht am echten Dampf verzweifeln will (so wie ich, als ich beim letzten Mal für ein Tutorial Dampf fotografiert habe), kann zur… ähm…*hüstel… sagen wir mal: Kreativen Alternative greifen. Ich habe schon irgendwann einmal ein Tutorial zum Thema Kaffeedampf geschrieben, doch habe ich jetzt eine Methode gefunden, die marginal einfacher ist.

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Mandelmilch mit Zimt

unbenannt-2In den (zugegebenermaßen sehr langen) Sommerferien, über die ich in einem nächsten Posting berichten werde, sobald ich die Fotos gesichtet habe, haben sich meine Befürchtungen bezüglich einer Fructoseintoleranz bestätigt.Ich habe eine Woche lang entsprechende Atemtests gemacht – zum Glück waren die Schwiegereltern da und haben das Kind bespaßt, denn drei, vier Stunden tägliches Herumsitzen im Krankenhaus, weil ich pusten muss, hätte der nicht so einfach mitgemacht. Nun ja, Fructose und Lactose gehören seit Neuestem der Vergangenheit an. Alles halb so wild, denn richtig schwerwiegend ist das alles nicht …*hüstel*…sofern ich richtig aufpasse, natürlich nur, denn sonst kann es passieren, dass mir eine einfache Kartoffelsuppe ganz schönes Bauchkniepern verursacht…. Das einzige, was mir bei der ganzen Angelegenheit wirklich, wirklich schwer fällt ist, die Milch im Kaffee wegzulassen. Kaffee ohne alles ist nichts. Kaffee ohne Zucker – daran habe ich mich ja schon gewöhnt. Aber Kaffee ganz ohne Milch? Espresso lasse ich mir da noch gefallen aber alles andere? Neeee, bittedanke!

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Wir backen Eiswürfel

Ferien. Immer noch! Letzte Woche hatte ich kein besonderes Bespaßungsprogramm für das Kind auf Lager. Es motzte, es meckerte, es klebte förmlich vor der Glotze. Kein Wunder bei dem Wetter, aber das ist kein Dauerzustand. Daher haben wir uns zusammengesetzt und ein wenig gebastelt – etwas, das ich mir schon lange, lange vorgenommen hatte, zu dem ich bislang aber noch nicht gekommen war. Eigentlich sollte das hier exklusiv unserer Seelenwärmer-Gruppe vorbehalten bleiben, aber dann dachte ich, dass ich hier im Blog schon zu lange nichts Sinnvolles mehr veröffentlicht habe. Das Sommerloch macht eben auch hier nicht halt.  Außerdem ist diese Bastelei wirklich ganz einfach, so dass man das ganz gut als Zeitverbringdings mit Kindern machen kann. (Man muss ja auch nicht unbedingt Eiswürfel machen.)

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Warum Eiswürfel? Ganz einfach: Weil ich nie welche im Haus habe, speziell dann, wenn es darum geht, Getränke zu fotografieren. Nie. Der Tiefkühler ist dann ganz plötzlich immer voll und es fehlt der Platz, um den Eiswürfelbehälter hineinzuquetschen, ohne dass er ausläuft. Warum, weiß ich auch nicht. Und wenn ich dann mal Eiswürfel habe, bin ich nicht schnell genug. Meist schwimmen dann nur noch traurige, unförmige Reste im Getränk, wenn ich endlich so weit bin, dass alles fertig ist. Da ist es ganz nett, wenn man zumindest bei dieser klitzekleinen Kleinigkeit mogeln kann. Sonst mache ich das nie, nie… nur ein bisschen.

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Frisch, kühl, transportabel

Im Sommer hat man ja eher Lust auf frische, kühle Gerichte. In der Küche stehen und schwitzen, weil die Suppe brodelt, muss auch nicht sein. Oder aber man möchte schnell etwas Gesundes griffbereit haben, wenn der kleine Hunger anklopft – chemiebepackter Milchreis sollte es ja dann auch nicht sein und immer nur Brot ist nicht nur langweilig, sondern auch ungesund. Joghurt ist ideal. Finde ich. Ich frage mich auch immer, wie man auf die Idee kommt, fertigen Fruchtjoghurt aus der Kühltheke zu kaufen – der Mann konnte mir darauf auch keine Antwort geben, obwohl immer wieder begeistert zugreift. Jetzt mal ehrlich: Selbstgemacht geht ruckzuck in zwei Minuten oder noch schneller. Es sind echte Früchte drin, man kann den Zuckergehalt steuern und in der Regel dürften auch keine Geschmacksverstärker oder sonstigen leckeren Zusatzstoffe drin sein.Joghurt-Frühstück mit Chia (Himbeeren, Chia, Joghurt, Granola); Studio

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Rote-Bete-Hummus

Ich habe jetzt ein bisschen überlegen müssen, ob ich das folgende Rezept überhaupt poste, da im Moment keine Rote-Bete-Zeit ist. Jendefalls habe ich keine gesehen. Aber wir kommen bald dahin, soweit ich weiß, beginnt die erste Ernte Ende Juli, Anfang August – also passt es dann schon wieder :-). Ich bin eigentlich kein großer Rote-Bete-Freund. Sie schmeckt okay, besonders, wenn sie lecker eingelegt ist. Mit Suppe kann man mich jagen, gegart aus dem Ofen schmeckt sie besonders gut mit Joghurt und Pfeffer. Das mag sogar das Kind, obwohl der wirklich pingelig ist, was Gemüse angeht. Aber ich experimentiere auch gerne und das Rezept in Ottolenghis “Jerusalem” klang einfach zu verführerisch…oder nein, das ist gar nicht wahr. Die Farbe. Die Farbe hat mich verführt. Wer kann schon einer purpurnen, samtweichen Paste widerstehen? Ich jedenfalls nicht.

Überhaupt ist das Buch inzwischen DAS Kochbuch in meiner Küche. Besser noch als Plenty. Die Rezepte sind einfach hinreißend. Meist brauchen sie ein wenig Zeit, aber bis jetzt war noch jedes einzelne den Aufwand wert.

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Ausnahmsweise: Foto von mir :-)

Nachdem jetzt schon zwei Mal die Frage kam, ob ich ein Bild von mir mitschicken könnte, das letzte Mal am Donnerstag, dachte ich mir, dass es jetzt wohl doch mal an der Zeit sei, ein paar neue Porträts von mir zu machen. Gedacht – getan, denn schließlich wollen die Projekte ja fertig werden. Also habe ich mich heute in Farbe geschmissen und vor der Kamera posiert, wobei ich zugeben muss, dass ich ersten fast hoffnungslos unfotogen bin – weil ich mich nicht gern fotografieren lasse und das merkt die Kamera natürlich – und zweitens, dass es einfach etwas zu dunkel und schattig war. Trotdem bin ich ganz zufrieden und poste hier mal ein Foto von mir. Ganz, ganz ausnahmsweise. Wird so schnell nicht wieder vorkommen, das verspreche ich… (schließlich werden die Falten ja nicht weniger, gell?…)

Me-klein

So, und jetzt schnell die Farbe abmachen, sie zerläuft schon in der Hitze unterm Dach.

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Dies & Das, was vom 365-Tage-Projekt übrig geblieben ist und ein paaar Gedanken zur Smartphoneography

Eigentlich hatte ich vor, jede Menge vom Tisch zu kriegen: einen Haufen Bilder, eine sehr unangenehme eMail, einen Telefonanruf, Steuern *hüstel*…, einen Blogbeitrag über eine Methode zur Rauschentfernung, die Überlegung, in welche Richtung es mit dem Blog hin soll (Rezepte, nur Fotos, Fotothemen oder alles auf einmal?)… aber tatsächlich habe ich – wenn man davon absieht, dass ich ein paar Flecken aus meinen Bildern retuschiert habe, die durch eingetrocknete Wassertropfen entstanden sind, die ich mal besser gleich entfernt hätte – nichts davon geschafft. Ich bin inzwischen so realistisch, dass ich weiß, dass ich gerade mal die Hälfte von dem schaffe, was ich mir am Tag vorgenommen habe. Heute habe ich wirklich so gut wie gar nichts geschafft, nicht die Hälfte oder gar ein Viertel, da ich ein kleines Glühwürmchen zu Hause hatte, das auf dem Sofa vor sich hinleidet und Gesellschaft wollte und betüddelt werden wollte.

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