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Weitere Kürbisversuche

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Kürbis und ich – ich versuche es weiter! Bislang habe ich eine Sorte gefunden, die ich mag. Den Spaghetti-Kürbis. Manche würden sagen, er sei Geschmacksneutral. Und es stimmt, im Grunde schmeckt er nach kaum was. Daher passt er aber auch hervorragend zu allen möglichen Dingen. Zum Beispiel zu Olivenöl, Chili, Parmesan und Knoblauch. Easy-peasy. Nur leider geht es nicht schnell, das Ding brauchte gut 2 Stunden im Backofen, bis es gar war. Der heutige Versuch ist ebenfalls misslungen. Da ich ihn gefüllt haben wollte, ist er mir zerkocht, außerdem war die Füllung grenzwertig: Vegane Sauce Alfredo aus Blumenkohl. Also, gesundes Essen – fein. Aber es gibt Grenzen. Außerdem bekommt mir Blumenkohl ja gar nicht, das vergesse ich bequemerweise immer wieder. Vorher. Nachher natürlich nicht.

Stuffed, oven baked Spaghetti Squash, studio[Weiterlesen]

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Ziemlich viel Wurzelgemüse

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Ich kann interessanten Lebensmitteln nicht aus dem Weg gehen. Wenn es nicht die Farben und Formen sind, die mich ansprechen, dann garantiert der Neuheitswert oder die Tatsache, dass es ungewöhnliche, wenn nicht sogar abgefahrene Dinge sind. Speziell Gemüse finde ich unwiderstehlich. Gerade letztens ist mir bei einem der Bauern hier in der Umgebung ein Riesenbeutel länglicher Rote Bete in die Hände gefallen. “Hm. Kann man fotografieren, geht bestimmt irgendwie. Und danach rösten.” Also habe ich den Beutel mitgenommen, dabei ging es mir doch nur darum, ein paar Kürbissmodelle mitzunehmen. Egal. Wird schon gegessen, das Kind liebt Rote Bete. Dummerweise sind wir bis jetzt nicht dazu gekommen, die gut 1,5 Kilo Rote Bete zu verputzen. Statt dessen landeten noch zwei Steckrüben im Einkaufswagen “Eine sieht so einsam aus”, dachte ich, ohne daran zu denken, dass schon eine Steckrübe ziemlich groß ist. Die Möhren sahen zu verlockend aus. Und die gelbe Bete auf dem Markt erst, die mit diesen wunderhübschen rosa Streifen innen (quais Mädchenrotebete) – an so was kann ich nicht vorbei gehen! Jetzt sitze ich hier mit gut drei Kilo Roter Bete, einer riesigen Menge an Möhren, meiner Steckrübe und kann mich gar bei so vielen Rezepten nicht entscheiden, was ich diese Woche zuerst zubereiten soll! Wer Ideen hat – immer her damit! Mein Glück, dass man alles ein bisschen länger lagern kann.

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Kürbiszeit

Als Sohnemann noch sehr, sehr klein war, sozusagen mein winzigkleiner “Sweet Pumpkin”, hat er versucht, eine Tomate zu essen. Ich habe mich damals vor Lachen weggeschmissen, denn es war einfach zu knuffig, ihn dabei zu beobachten. Immer wieder biss er in die schöne rote Tomate hinein und immer wieder verzog er angeekelt das Gesicht. Aber er hörte einfach nicht auf, hineinzubeißen, so, als könnte er nicht glauben, dass diese verlockend rote Frucht einfach.nicht.schmeckt. Irgendwann, nach 15-20 Bissen, hat er es schließlich kapiert.

Mir geht es so mit dem Kürbis. Ich finde Kürbisse umwerfend hübsch. Ich bin ganz begeistert von den schönen Farben und den vielen unterschiedlichen Formen, die diese Beere (ja, Leute, ihr könnt es mir glauben: Botanisch gesehen gehört der Kürbis zu den Beerenfrüchten. Die Erdbeere z.B. aber nicht!) haben kann. Aber er schmeckt.mir.einfach.nicht.

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Frische Luft gegen Routine

Ich habe zwar einen tollen, kreativen Job, aber manchmal geht es mir so wie jedem anderen auch: Routine schleicht sich ein. Das passiert eben nicht nur, wenn man einen Bürojob hat. Fast jeden Tag ist es das gleiche: Fotos planen, Set aufbauen, fotografieren, abräumen, nächster Shot. Fotos runterladen, bearbeiten, hochladen. Und immer nur Food. Gut, das mit dem Food habe ich mir ausgesucht, aber manchmal ist es ermüdend. Das Gefühl habe ich nicht jeden Tag, eben nur manchmal. Meist überwiegt der Spaß.

Aber dann steht doch tatsächlich ein prachtvoller, leuchtender Kürbis vor mir oder eine dampfende Tasse Kaffee mit leckeren Keksen – und mir fällt partout nichts ein, wie ich das Ganze originell oder auch nur halbwegs interessant aufbauen und in Szene setzen könnte. Meist schieße ich in dem Fall relativ lustlos ein paar Fotos, räume ab, bin unzufrieden und bearbeite lieber Fotos oder schlonze gleich mit schlechtem Gewissen bei FB/G+/Pinterest/*setzeirgendwasbeliebigeshierein* herum bis ich mich wieder aufraffe. Manchmal ist es schwer, keine Vorgaben zu haben, so befreiend es auch ist.

Es gibt genau zwei Mittel, wie ich gegen diese Langelangelangeweile angehen kann: Ich lasse mich von irgendwelchen anderen tollen Foodfotos inspirieren, schnappe mir meinen Kram und fotografiere so lange, bis es wieder Spaß macht. Oft reicht es, wenn ich ein Set einfach nur umbaue bis mir die Komposition gefällt. Oft. Aber nicht immer.

Die zweite Möglichkeit ist, etwas ganz anderes zu machen. Zwischendurch Staubsaugen zum Beispiel. Oder Ablage. Das macht so viel Spaß, dass ich dann meist ganz schnell wieder hinter der Kamera stehe…

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Urlaubserinnerungen

Ich bin krank. Die ersten Anzeichen des Herbstes, eindeutig. Ich schniefe, huste, röchle und fühle mich ganz allgemein so ähnlich voller Schwung und Spannkraft wie der berühmte Schluck Wasser um die Kurve. Gestern war gar nichts möglich, da lag ich auf der Couch, war krank und tat mir selber ganz schrecklich leid, vor allem, weil das nur die erste in einer nicht enden wollenden Reihe von Erkältungen wird, die wahrscheinlich diesen Winter schon wieder auf mich wartet. Kaum zu glauben, dass ich früher fast nie krank war.

Nun, heute ist immer noch nicht viel Schwung da. Ich trinke heiße Brühe, baue Taschentuchberge und bearbeite ein wenig Fotos. Zum Glück habe ich noch einen ganzen Haufen Fotos, den ich beackern muss, denn Fotografieren mag ich heute beim besten Willen nicht, dazu bin ich noch zu wacklig auf den Beinen und mag nicht mit Lebensmitteln hantieren.

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Die Kalendersaison beginnt: 2 Ideen für schöne Kalender

Ich liebe Kalender. Vielleicht liegt es daran, dass ich gerne Listen schreibe und plane. Nicht, dass ich mich daran halte, der Himmel bewahre. Dazu bin ich zu chaotisch. Aber ein schöner Kalender an der Wand oder in der Hand ist was Feines. Übrigens kann mir der ganze elektronische Kram gestohlen bleiben, ich brauche die visuelle Komponente. Ein schön gestalteter Kalender an der Wand oder ein ebenso schön gestalteter Jahresplaner, der dazu einlädt, hineinzuschreiben und das Jahr zu verplanen: Das sind die richtigen für mich :-) Übrigens finde ich auch, wie wahrscheinlich die meisten von euch, dass ein Kalender ein ideales Geschenk ist, wenn man mal wieder keine Ideen hat oder die Verwandtschaft/Freunde mit den eigenen Bildern erfreuen will. Worauf ich hinaus will: Ich möchte euch gerne ein paar zwei schöne Möglichkeiten vorstellen, wie ihr Kalender mit euren eigenen Fotos erstellen könnt.*

1. Wandkalender mit Calvendo

kalenderLetztes Jahr bin ich über Calvendo gestolpert und habe gleich mir einen Kalender geklöppelt. Es ist aus Zeitgründen nur bei dem einen Kalender geblieben, der hier bei mir an der Wand prangt und mir sehr gut gefällt; zumindest die Druckqualität. Die Fotos würde ich heute anders wählen.

Da es letztes Jahr gar nicht so schlecht gelaufen ist, bastle ich zur Zeit an einigen weiteren Kalendern, die wahrscheinlich nächste Woche veröffentlicht werden. Ihr seht: Ich bin grade wieder voll im Kalenderfieber.

Vorteile:

  • Das Schöne bei Calvendo ist, dass die Möglichkeit besteht, die erstellten Kalender nicht nur im Internet über die portaleigene Internetseite zu verkaufen, sondern man kann ihn in den Buchhandel bringen. Mit ISBN-Nummer und allem.
  • Die Herstellung ist relativ einfach, da der Vorgang ist selbsterklärend ist.
  • Im Prinzip ist dieser Print-on-Demand-Anbieter ideal, wenn man nicht nur darauf abzielt, seine Bilder zu verkaufen, sondern auch darauf, sie unter eigene Freunde und Verwandte zu bringen (Stichwort: Bestellvorgang und Versandkosten).

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Steaming tea in white tea cup
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Tutorial: Dampfen mit Photoshop

Steaming tea in white tea cupAsche über mein Haupt – ihr glaubt mir bestimmt nicht, dass ich seit MONATEN! ein Tutorial für Photoshop-Dampf auf der Festplatte herumfliegen habe, oder? Typisch. Ich hole es eben kurzerhand jetzt nach. Ich finde ohnehin, dass es jetzt viel besser passt als im Mai, schließlich wird es langsam kühler und ungemütlicher, da kommt man schon eher in Versuchung, etwas Wärmendes zu fotografieren. Echter Dampf ist nicht ganz einfach festzuhalten, wenn man nicht viel Übung im Umgang mit Studiolicht hat. Man braucht Gegenlicht, dunkle Hintergründe, man muss schnell sein und im Grunde braucht man mindestens zwei Studiolampen oder besser -blitze und so weiter. Wer diese Ausstattung nicht hat und nicht am echten Dampf verzweifeln will (so wie ich, als ich beim letzten Mal für ein Tutorial Dampf fotografiert habe), kann zur… ähm…*hüstel… sagen wir mal: Kreativen Alternative greifen. Ich habe schon irgendwann einmal ein Tutorial zum Thema Kaffeedampf geschrieben, doch habe ich jetzt eine Methode gefunden, die marginal einfacher ist.

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